Zu Hause zwischen den Welten – oder: Schlusswort, aber nicht das Ende

[For my English speaking readers see below]

Genau heute, an diesem 29. August, jährt sich meine Abreise nach Griechenland. Wie ich morgens meinen Rucksack aufgesetzt, meine Wohnungsschlüssel in den Briefkasten meiner Nachbarin geworfen und mich auf den Weg Richtung Süden gemacht habe, fühlt sich wie gestern an, auch alle Emotionen, die an jenem Morgen und in den Tagen davor in mir durcheinandergingen. Und zugleich ist es, als sei es eine halbe Ewigkeit her, weil ich so viel reicher bin als vor einem Jahr, weil ich so voller kraftvoller Eindrücke, Gedanken und Gefühle zurückgekehrt bin, die noch immer dabei sind, sich zu sortieren. „Damals“ verabschiedeten mich zwei Freundinnen hier in Frankreich und Deutschland und entließen mich genauso aufgeregt wie ich in mein Abenteuer. Vor zweieinhalb Monaten winkte mir eine neu gewonnene Freundin hinterher, als ich mich in aller Frühe in der warmen Morgenluft auf den Weg zum Flughafen machte, diesmal bepackt mit einem zusätzlichen Koffer und einer Mischung aus Abschiedsschmerz und unendlicher Dankbarkeit für dieses atemberaubende Ganze.

Die Reise geht erst mal viel zu schnell. Mein ursprünglicher Plan, auf dem Wasser- und Landweg zurückzureisen, um meiner Seele die Chance zu geben, sich langsam auf das Zurückkehren einzustellen, ist selbstredend Corona zum Opfer gefallen und so kann ich kaum realisieren, was hier eigentlich gerade passiert, als sich das Flugzeug schon durch eine dicke graue Wolkendecke über München arbeitet und sich unten am Boden der deutsche Sommer von seiner besten Seite zeigt… Eben noch habe ich bis in die Nacht im flatternden Sommerkleidchen im Kneipenviertel am Hafen Weinchen geschlürft und mit meiner Freundin und den Menschen ringsum die warme Freiheit genossen. Jetzt fühle ich mich in meinem T-Shirt (ich habe immerhin eins mit kurzen Ärmeln angezogen) absolut fehl am Platze und umarme wärmend meine braungebrannten Arme, als ich durch die Gangway laufe, auf die der Regen prasselt. Kann das hier gerade wirklich sein? Ein Jahr lang Sonne und jetzt das? Mein Vater, der mich zusammen mit meinem Bruder in Regenjacke (und Maske, auch das noch!) empfängt, versucht es mit aller Kraft schönzureden („Deutschland zeigt sich eben direkt von seiner eindrücklichsten Seite, damit du Griechenland gar nicht erst vermisst!“), aber seine Mühen helfen nicht. Ich bin erst mal einfach nur durch den Wind…

Inzwischen sind zweieinhalb Monate vergangen und ich habe neben meiner Familie auch fast alle meine Freunde hier wiedergetroffen (die anderen Wiedersehen finden hoffentlich trotz Corona bald statt!). Meine Wohnung ist umgestellt, meine Wohnzimmerwand schmücken Fotos von Meer, Delfinen und Sonnenuntergängen, auf meinem Balkon wachsen Thymian, Lavendel, Oleander (der war schon vorher da) und – mein größter Stolz – eine kleine Olive, die ihre Ästchen gen Sonne reckt und kräftig gedeiht. Ich habe meine Wege in der Stadt hier und da geändert, mir einen neuen Friseur gesucht, sitze beim Frühstück nicht mehr rechts, sondern links vom Tisch und schaffe es (bisher noch), morgens so rechtzeitig loszufahren, dass ich meinen Zug erreiche, ohne rennen zu müssen. Bahnt sich bei der Arbeit Aufregung an, atme ich durch, denke an die Delfine und bleibe zu meinem eigenen Erstaunen ruhig. Veränderungen, die in ihrer Gesamtheit erfrischend sind. Der Alltag ist wieder hier und doch fühlt er sich, fühle ich mich, anders an.

Ich genieße es, hier zu sein, und doch gewöhne ich mich noch. Wenn ich aus meinen Träumen erwache, kommt mir mal ein deutsches, mal ein französisches, mal ein griechisches und manchmal auch ein englisches Wort in den Sinn. Wenn ich morgens aus dem Fenster blicke, sieht es schmuck aus da draußen und doch vermisse ich das Meer. Wenn sich der Himmel am Abend über meinem Balkon rosa färbt, ist das zauberhaft schön, aber kommt doch niemals an die Sonnenuntergänge über der Ägäis heran. Wenn ich auf der Straße begeistert versuche, eine Katze anzulocken, guckt sie mich bestenfalls mitleidig an, wo doch ihre mediterranen Kollegen längst maunzend um meine Beine schleichen würden. Wenn ich im Restaurant ein Glas Wein und ein grazil gestaltetes Vorspeischen serviert bekomme, denke ich an die sich biegenden Tavernentische der vergangenen Monate und wundere mich. Beiße ich erwartungsvoll in eine Tomate, kommt fast immer die jähe Erkenntnis, dass das Gemüse im Süden einfach besser gedeiht. Wenn ich hirnlose Corona-Demonstranten vor dem Reichstag in Berlin krakelen sehe, während Griechenland (und sicher auch andere Länder) die nächste Wirtschaftskrise zu überrollen droht, werde ich wütend. Wenn ich hier Ende August die Jacke auspacke, die ich letztes Jahr zum ersten Mal Anfang Dezember getragen habe, fühlt sich das irgendwie nicht richtig an (ja, zugegeben, die letzten Wochen hatten wir auch hier sengende Hitze, aber von mir aus könnte das halt ruhig noch eine Weile so weitergehen)…

Manchmal ist da Melancholie, ganz furchtbares Heimweh. Dann aber spüre ich wieder diese starke innere Ruhe, Zentrierung und Erdung, die ich auf meiner Reise gefunden und mitgebracht habe. Manchmal laufe ich durch die Straßen und bin schier überfordert davon, wie unmöglich es mir erscheint, diese beiden Kulturen, die da in mir stecken, miteinander zu vereinen. Dann wieder fahre ich mit diesem erhabenen Freiheitsgefühl auf dem Rad durch die Stadt und fühle mich, als könne ich die ganze Welt umarmen, weil es hier so schön ist und weil, ja gerade, weil ich all diese verrückten Unterschiedlichkeiten in mir stecken habe.

Vor einem Jahr bin ich aufgebrochen auf dieses lang erwartete Abenteuer, diese Reise zu meinen Wurzeln, die Suche nach einem Teil meiner Identität. Was ich gefunden habe, übersteigt alle Erwartungen, die ich je an diese Reise und mich selbst gehabt haben mag. Der Rucksack, den ich im Juni zurückgebracht habe, schien derselbe zu sein wie der, den ich vor einem Jahr aufgesetzt hatte. Aber er war jetzt, zehn Monate später, vollgepackt mit starken Erfahrungen, kleinen und großen, mit zauberhaften Begegnungen, kraftvollen Eindrücken, unvergesslichen Momenten, einer neuen Sprache (wie verrückt ist das eigentlich!), mit einer Menge reicher Hochs und auch einigen schmerzhaften Tiefs. Alle zusammen haben sie diese atemberaubende Reise zu dem gemacht, was sie war und immer bleiben wird.

All jenen, die auf die eine oder andere Art Teil dieses Abenteuers waren, möchte ich danken. Denen, die mich von Nahem ein Stück meiner Reise begleitet haben, ob viele Monate, einige Tage oder nur einen flüchtigen Moment. Und denen, die von weiter weg dabei waren, in Gedanken, auf diesem Blog oder trotz der Ferne ganz nah dran.

Auch, wenn das stellenweise so klingen mag: Das hier ist kein melancholischer Abschied von einem Abenteuer. Es ist das dankbare Resümee einer Reise, die mich reicher gemacht hat, stärker, mir klarer meiner selbst bewusst, der Welt, in der wir leben, und dessen, was Zuhause ist. Und so ist es auch der Beginn einer Weiterreise…

Chez moi entre les mondes – ou : mots de clôture, mais pas la fin

C’était aujourd’hui, le 29 août, il y a exactement un an que je suis partie pour la Grèce. Que j’ai mis mon sac à dos ce matin-là, que je jette les clés de mon appartement dans la boîte aux lettres de ma voisine et que je pars vers le sud, tout cela me semble comme si c’était hier, tout comme les émotions qui se sont mélangées en moi ce matin-là et les jours précédents. Et en même temps, j’ai l’impression que c’était il y a une demi-éternité, parce qu’aujourd’hui, je suis beaucoup plus riche qu’il y a un an, parce que je suis revenue remplie par des impressions, des pensées et des forts sentiments, qui sont encore en train de s’arranger en moi. « À l’époque », deux amies, ici en France et en Allemagne, m’ont dit au revoir et m’ont envoyée dans mon aventure tout en étant aussi nerveuse que moi. Il y a deux mois et demi, une nouvelle amie m’a dit au revoir dans l’air chaud matinale quand je partais pour l’aéroport, cette fois-ci chargée d’une valise supplémentaire et d’un mélange d’adieux douloureux et de gratitude infinie pour cette aventure à couper le souffle.

Tout d’abord, le voyage va beaucoup trop vite. Mon projet initial de voyager par voie maritime et terrestre pour donner à mon âme la chance de s’adapter lentement à mon retour a bien sûr été victime de Corona et je peux donc à peine réaliser ce qui se passe réellement, quand l’avion traverse déjà une épaisse couche de nuages gris au-dessus de Munich et par terre l’été allemand montre son meilleur visage… Il y a un instant encore, je buvais du vin dans ma robe d’été flottante au vent chaud dans le quartier du port jusqu’à tard dans la nuit et je profitais avec mon amie et les gens autour de la chaude liberté. Maintenant, je ne me sens absolument pas à ma place dans mon t-shirt (au moins, j’ai mis un haut à manches courtes) et j’embrasse mes bras bronzés pour les chauffer en traversant la passerelle où la pluie tombe à verse. Cela peut-il vraiment être réel là ? Un an de soleil et maintenant ça ? Mon père, qui vient me chercher avec mon frère habillé en imperméable (et masque, il ne manquait plus que ça !), essaie de toutes ses forces de me faire sentir mieux (« L’Allemagne se montre directement de son côté le plus impressionnant, donc la Grèce ne te manquera pas du tout ! » ), mais sans succès. Je me sens juste un peu à côté de la plaque…

Entre-temps, deux mois et demi ont passé et j’ai retrouvé non seulement ma famille mais aussi presque tous mes amis ici (les autres retrouvailles ne vont pas être annulées par corona, je l’espère fortement !). Mon appartement a été réaménagé, le mur de mon salon est décoré de photos de la mer, de dauphins et de couchers de soleil, sur mon balcon poussent du thym, de la lavande, du laurier-rose (qui était déjà là avant) et – ma plus grande fierté – un petit olivier, qui étend ses branches vers le soleil et pousse vigoureusement. J’ai changé mes habitudes dans la ville ici et là, j’ai cherché un nouveau coiffeur, je ne m’assieds plus à droite mais à gauche de la table au petit déjeuner et (jusqu’à présent) je parviens à partir le matin à temps pour prendre mon train sans avoir à courir. Quand une agitation s’approche au boulot, je respire, je pense aux dauphins et je reste, étant étonnée par moi-même, tranquille. Ce sont des changements qui sont rafraîchissants. La vie quotidienne est de nouveau là et pourtant, elle me semble, et moi je me sens, différente.

J’aime être ici et pourtant je suis encore en train de m’y habituer. Quand je me réveille de mes rêves, c’est parfois un mot allemand qui me vient à l’esprit en premier, ou bien français, grec ou parfois aussi anglais. Quand je regarde par la fenêtre le matin, tout est très pittoresque dehors et pourtant la mer me manque. Quand le ciel au-dessus de mon balcon devient rose le soir, il est magiquement beau, mais il ne s’approche jamais des couchers de soleil sur la mer Égée. Quand j’essaie, tout enthousiasmée, d’attirer un chat dans la rue, il me regarde au mieux dédaigneusement, mais ne bouge pas d’un pouce, alors que ses collègues méditerranéens traîneraient déjà autour de mes jambes en miaulant. Quand on me sert un verre de vin et une minuscule entrée gracieusement conçue au restaurant, je pense aux tables de taverne courbées des derniers mois et je m’étonne.  Quand je mords dans une tomate pleine d’espoir, je me rends compte brutalement que les fruits poussent mieux dans le sud. Quand je vois des débiles manifester contre le coronavirus à Berlin, tandis que la Grèce (comme d’autres pays) est en train de se faire écraser par la prochaine crise économique, cela me fâche. Quand je déballe la veste ici fin août, que j’ai portée pour la première fois l’année dernière début décembre, cela me semble bizarre quand même (oui, il est vrai que nous avons eu la canicule ici aussi ces dernières semaines, mais ça ne me dérangerait pas si ça continuait ainsi encore un peu).

Il y a parfois une mélancolie, un terrible mal du pays. Mais après, je ressens cette forte paix intérieure, centrée et ancrée, que j’ai trouvée et apportée avec moi dans mon voyage. Parfois, je marche dans les rues et je suis submergée par l’impression qu’il m’est impossible d’unir ces deux cultures qui sont en moi. Et puis je traverse la ville à vélo avec ce sublime sentiment de liberté et je me sens comme si je pouvais embrasser le monde entier parce qu’il est si beau ici et parce que, oui, précisément parce que j’ai toutes ces folles différences en moi.

Il y a un an, je me suis lancée dans cette aventure tant attendue, ce voyage vers mes racines, la recherche d’une partie de mon identité. Ce que j’ai trouvé dépasse toutes les attentes que j’ai pu avoir de ce voyage et de moi-même. Le sac à dos que j’ai ramené en juin semblait être le même que celui que j’avais mis il y a un an. Mais aujourd’hui, dix mois plus tard, il était rempli d’expériences fortes, petites et grandes, de rencontres magiques, d’impressions puissantes, de moments inoubliables, d’une nouvelle langue (comme c’est fou en vrai !), avec beaucoup de hauts riches et aussi quelques bas douloureux. Tous ensemble, ils ont fait de ce voyage ce qu’il était et sera toujours.

Je veux remercier tous ceux qui, d’une manière ou d’une autre, ont fait partie de cette aventure. À ceux qui m’ont accompagné de près pendant une partie de mon voyage, que ce soit pendant de nombreux mois, quelques jours ou juste un moment fugace. Et à ceux qui ont été là de loin, dans leurs pensées, sur ce blog ou, malgré la distance, de très près.

Même si ça peut ressembler à cela dans certaines lignes : ce n’est pas un adieu mélancolique à une aventure. C’est le résumé reconnaissant d’un voyage qui m’a rendue plus riche, plus forte, plus consciente de moi-même, du monde dans lequel nous vivons, et de ce qui est « chez moi ». Et donc c’est ainsi aussi le début de la poursuite du voyage…

At home between the worlds – or: Closing words, but not the end

Exactly today, August 29th, one year ago I left to Greece. The way I put on my backpack in the morning, threw my apartment keys into my neighbor’s mailbox and set off south feels like yesterday, as well as all the emotions that were mixed up in me that morning and the days before. And at the same time it feels as if it was half an eternity ago, because today I am so much richer than a year ago, because I returned so full of powerful impressions, thoughts and feelings, which are still sorting themselves out in me. „Back then“ two friends here in France and Germany said goodbye to me and released me, nervous as me, into my adventure. Two and a half months ago, a newfound friend waved me off in the warm morning air as I set off for the airport, this time loaded with an extra suitcase and a mixture of painful goodbye and endless gratitude for this breathtaking experience.

At first the journey goes much too fast. My original plan to travel back by water and land to give my soul the chance to slowly adjust to returning has of course fallen victim to corona and so I can hardly realize what is actually happening here, when the plane is already working its way through a thick grey cloud cover over Munich and down on the ground the German summer is showing its best side… Just a moment ago I was sipping wine in my fluttering summer dress in the pub district at the harbour until late at night and enjoying the warm freedom with my friend and the people around. Now I feel absolutely out of place in my t-shirt (at least I put on one with short sleeves) and hug my tanned arms warmly as I walk through the gangway on which the rain is pouring down. Can this really be happening right now? One year of sunshine and now this? My father, who welcomes me together with my brother in a raincoat (and a mask, that’s not all!), tries with all his strength to make me feel better („Germany shows itself directly from its most impressive side, so you won’t miss Greece at all!“), but his efforts don’t help. For the time being I am just jazzed…

In the meantime, two and a half months have passed and I have met again not only my family but also almost all my friends here (the other reunions will hopefully not be bothered by corona!). My apartment has been rearranged, my living room wall is decorated with photos of the sea, dolphins and sunsets, on my balcony grow thyme, lavender, oleander (which was already there before) and – my greatest pride – a small olive tree, which stretches its branches towards the sun and grows vigorously. I have changed my ways in the city here and there, looked for a new hairdresser, no longer sit on the right but on the left side of the table at breakfast and (so far) manage to leave in the morning in time to catch my train without having to run. Every time agitation sets in at work, I breathe deeply, think of the dolphins and stay calm to my own surprise. These are changes that refresh. Everyday life is here again and yet it feels, I feel, different.

I enjoy being here and yet I am still getting used to it. When I wake up from my dreams, sometimes a German, sometimes a French, sometimes a Greek and sometimes an English word comes to my mind. When I look out of the window in the morning, it looks beautiful out there and yet I miss the sea. When the sky above my balcony turns pink in the evening, it’s magically pretty, but never gets close to the sunsets over the Aegean Sea. When I enthusiastically try to lure a cat on the street, it looks at me at best pitying, but doesn’t move an inch, whereas its Mediterranean colleagues would already creep around my legs, meowing. When I am served a glass of wine and a gracefully designed tiny appetizer in the restaurant, I think of the bending tavern tables of the past months and wonder. When I hopefully bite into a tomato, I realize roughly that fruits grow better in the south. When I see those idiots protesting against the corona virus in Berlin, while Greece (as other countries) is about to be rolled over by the next economic crisis, that makes me angry. When I unpack the jacket here at the end of August, which I wore for the first time last year at the beginning of December, it somehow doesn’t feel right (yes, I admit, we’ve had scorching heat here too the last few weeks, but I wouldn’t mind if this went on for a while).

Sometimes there is melancholy, terrible homesickness. But then I feel this strong inner peace, centering and grounding, which I found and brought with me on my journey. Sometimes I walk through the streets and am overwhelmed by how impossible it seems to me to unite these two cultures that are inside me. Then again, I ride through the city on my bike with this sublime feeling of freedom and I feel like I can embrace the whole world because it is so beautiful here and because, yes, precisely because I have all these crazy differences in me.

A year ago, I set off on this long awaited adventure, this journey to my roots, the search for a part of my identity. What I have found exceeds all expectations I may have ever had of this journey and myself. The backpack I brought back in June seemed to be the same as the one I had put on a year ago. But now, ten months later, it was packed with strong experiences, small and big ones, with magical encounters, powerful impressions, unforgettable moments, a new language (how crazy is this actually!), with a lot of rich highs and also some painful lows. All together they have made this breathtaking journey to what it was and will always be.

I want to thank all those who in one way or another were part of this adventure. To those who have accompanied me at close quarters for a part of my journey, whether for many months, a few days or just a fleeting moment. And to those who have been there from far away, in their thoughts, on this blog or, despite the distance, very close.

Even if it may sound like this in places: This is not a melancholic farewell to an adventure. It is the grateful summary of a journey that has made me richer, stronger, more aware of myself, of the world we live in and of what is home. And so, it is also the beginning of an onward journey…

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